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Herbsttag am Neustädter Badestrand mit Blick auf leicht welliges Wasser. Vom linken Rand erstreckt sich von links nach rechts ein Steg aus großen Steinen. Auf und neben diesen sind Vögel zu erkennen. Im Vordergrund sind ein Zaun und herbstlich gefärbte Sträucher zu sehen.
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Vaterschaftsanerkennung

Vater eines Kindes ist rechtlich gesehen der Mann,

  • der zum Zeitpunkt der Geburt mit der Mutter des Kindes verheiratet ist, oder
  • der die Vaterschaft anerkannt hat oder
  • dessen Vaterschaft gerichtlich festgestellt ist.

Die Anerkennung der Vaterschaft ist schon vor der Geburt des Kindes möglich. Die Anerkennung bedarf der Zustimmung der Mutter und in besonderen Fällen auch der des Kindes. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters erforderlich. Die Anerkennung und Zustimmung müssen öffentlich beurkundet werden.

Liegen die Urkunden über die Anerkennung der Vaterschaft und die Zustimmung zur Anerkennung schon vor der Beurkundung der Geburt des Kindes durch das Standesamt vor, wird der Vater wie bei verheirateten Eltern von Anfang an mit im Geburtenregister eingetragen. Bei einer späteren Anerkennung wird das Geburtenregister nachträglich ergänzt.

Welche Unterlagen sind erforderlich?

  • gültiger Personalausweis oder Reisepass
  • Geburtsurkunde des Vaters, der Mutter und des Kindes, falls es schon geboren ist.

Welche Gebühren fallen an?

Die Beurkundung durch eine Notarin / einen Notar ist kostenpflichtig, beim Jugend- oder Standesamt ist sie gebührenfrei.

    Rechtgrundlage

    § 1592 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)

    An wen muss ich mich wenden?

    • An das Jugendamt in Ihrem Kreis oder in Ihrer kreisfreien Stadt oder
    • das Standesamt Ihrer Gemeinde, Ihres Amtes, Ihrer Stadt oder
    • das Amtsgericht oder
    • eine Notarin/einen Notar.