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Großer Baum auf einem Grünstreifen am Ostseeufer in der Nähe der Brücke über die Saalbeek bei klarem, blauen Himmel
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Aktuelles aus dem zeiTTor: Start einer neuen Sonderausstellung und der alljährlichen GPS-Schatzsuche

Alte Neustadtbilder. Fotos auf privaten Alben“ heißt die neue Sonderausstellung von Thomas Schwarz. Der Titel ist Programm: Alle Fotos sind bislang unveröffentlicht und stammen aus privaten Fotoalben, die Neustädterinnen und Neustädter zur Verfügung gestellt haben.

„In der Corona-Zeit hatte ich die Gelegenheit, diese Bilder zu sammeln und zu ordnen“, so Thomas Schwarz. In den letzten zwei Jahren hat er deshalb über 1.000 „neue“ alte Neustadtbilder und -fotos aus privaten Alben und Sammlungen zusammengetragen, die er zusammen mit Ulrike Gollan-Lambeck erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

Vom 13. April bis zum 19. Juni 2022 sind sie im zeiTTor - Museum der Stadt Neustadt in Holstein zu sehen. Es handelt sich um Bilder mit zum Teil sehr seltenen historischen Ansichten der Stadt.

Die Ausstellung ist modular aufgebaut, das heißt jeder Stellwand ist ein Thema zugeordnet. Es geht unter anderm um

  • die Zeit der britischen Besatzung 1945/46,
  • den Motor-Club Baltic,
  • das Neustädter Gewerbe,
  • den Neustädter Bahnhof und
  • das Vogelschießen.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der 1936 gegründeten Neustädter Baugenossenschaft. Neben vielen alten Fotos wird auch das erste "Verzeichnis der Genossen" von 1936 ausgestellt, das sich heute noch im Besitz der Baugenossenschaft befindet.

Rund 800 Bilder sind übrigens wieder frei auf Tischen zum Stöbern verteilt.

Wer eine Führung buchen möchte, kann sie bei Thomas Schwarz per E-Mail an schwarz.neustadt@t-online.de vereinbaren. Natürlich sind auch schon die berühmten „Klönschnacknachmittage“ geplant. Sie finden am 24. April, 8. Mai, 29. Mai und 19. Juni 2022 jeweils von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr statt.

GPS-Schatzsuche 2022 in Neustadt in Holstein

Ab dem 16. April 2022 lockt die GPS-Schatzsuche Neustadt in Holstein mit neuen Verstecken und wahren, manchmal auch beinahe wahren Geschichten.

Mit Hilfe von GPS-Koordinaten gilt es kleine Schildchen zu finden. Sie enthalten den Titel der Schatzgeschichte und die Koordinaten des nächsten Schatzes. Per QR-Code kann die Schatzgeschichte auf dem Smartphone gelesen werden.

Insgesamt sind vier Schätze versteckt. Wer alle gefunden und „gehoben“ hat, erhält im zeiTTor ein Heft mit den dazugehörigen Geschichten und, wer möchte, einen Stempel im Abenteuer-Pass der TALB. Die TALB unterstützt das Projekt im Rahmen der „Bucht der Abenteuer“.

Die Schätze sind zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erreichen und befinden sich auf Grundstücken, die rund um die Uhr betreten werden dürfen. Wer mag, kann also auch eine Nacht-Schatzsuche mit Taschenlampen starten.

Für die komplette Suche sollten mindestens 1,5 Stunden Zeit eingeplant werden, man kann die Schatzsuche aber auch auf mehrere Tage verteilen.

Die Startschatzkarte gibt es

  • während der Öffnungszeiten im zeiTTor,
  • jederzeit im Schaufenster des zeiTTor und
  • in der Tourist-Info auf der Hafenostseite.

Außerdem sind die Startkoordinaten auf der Internetseite des zeiTTors zu finden.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Schatzsuche ist ganz einfach mit Google Maps oder mit einer GPS-App per Smartphone möglich, die sowohl kostenpflichtig als auch kostenlos in den einschlägigen App-Stores heruntergeladen werden kann.

Angeboten wird die Schatzsuche vom zeiTTor und dem Verein der Freunde und Förderer des Museums der Stadt Neustadt in Holstein, der das Angebot ebenso wie das Stadtmarketing maßgeblich unterstützt.

Die Geschichten handeln unter anderem von

  • dem verschwundenen Kandelaber auf dem Marktplatz,
  • einem versunkenen Ort,
  • der GEMA und
  • den Lichtproblemen der ehemaligen Sternwarte am Küstengymnasium Neustadt in Holstein.

Weitere Informationen

Alle Informationen zu den beiden Angeboten und mehr erhalten Sie

  • vor Ort im zeiTTor, Haakengraben 2 - 6, während der Öffnungszeiten,
  • telefonisch unter 04561 619-305 oder 04561 619-307 sowie
  • auf der Internetseite des zeiTTors.
Autor: Sven Westen, 14.04.2022 
Quelle: Dr. Frank Wilschewski