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Blick vom Strandbereich aus in Richtung Hafeneinfahrt mit Düne im Vordergrund
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Björn Steiger Stiftung spendet 4 Notrufsäulen für die Strände in Neustadt-Pelzerhaken-Rettin

Der Strand in Neustadt-Pelzerhaken-Rettin ist ein hoch frequentierter Aufenthaltsort und erfreut sich bei Einheimischen und Gästen sowohl in der Saison, also auch in der Nebensaison großer Beliebtheit. Gerade die verstärkte Nachfrage nach Stranderlebnissen im Inland auf Grund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie hat dem Thema „Badesicherheit“ noch eine größere Bedeutung zukommen lassen. Für das Thema Badesicherheit an den Stränden ist Stephan Reil vom Tourismus-Service zuständig und zusammen mit der DLRG ist er immer an einer Optimierung interessiert. Aus diesem Grund nahm er im Januar Kontakt zur Björn Steiger Stiftung auf. Hintergrund ist, dass eine der Stiftungsschwerpunkte das Thema „Badesicherheit“ ist und diese daher Orte bei der Anschaffung von Notrufsäulen unterstützt. Nun wird auch Neustadt in Holstein von der Björn Steiger Stiftung mit Notrufsäulen für den Strandbereich ausgestattet. Der ein oder andere kennt diese Notrufsäulen aus dem Straßenverkehr. Sie geben ab sofort am Strand die Möglichkeit im Notfall schnell einen Notruf abzusetzen, gerade in Zeiten außerhalb der Saison oder außerhalb der Wachzeiten durch die DLRG. Im konkreten Fall laufen die Notrufe direkt bei der bundesweit einheitlichen Nummer 112 auf.


Nun wurden die insgesamt vier Notrufsäulen gut sichtbar vor Ort und in Anwesenheit der Björn Steiger Stiftung installiert. „Wir freuen uns, gemeinsam mit der Stadt Neustadt in Holstein und der Deutschen Lebensrettungs Gesellschaft (DLRG) für mehr Sicherheit an den Stränden von Neustadt-Pelzerhaken-Rettin sorgen zu können“, sagte Christian Lang, Mitarbeiter der Projektentwicklung der Björn Steiger Stiftung, bei der offiziellen Übergabe der neuen Notrufsäulen, die nun an folgenden Standorten gut sichtbar zu sehen sind:


• Am Strandbad Neustadt in Holstein, direkt vor dem Umwelthaus
• In Pelzerhaken vor dem DLRG-Station
• In Pelzerhaken, am Hauptzugang des Kite- und Surfstrands
• In Rettin, am Seebrückenvorplatz

Zum Thema Notrufsäulen am Strand

Notruftelefone an Bundes- und Landstraßen waren in den 70er-Jahren eines der ersten Projekte zur Lebensrettung, derer sich die Björn Steiger Stiftung annahm. Damit verfügt die Stiftung über die notwendige Expertise, um mit modernen Notrufsäulen auch heute noch Leben zu retten. Im Jahr 2019 startete die Björn Steiger Stiftung ein neues Projekt in Zusammenarbeit mit der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), um Notrufsäulen an Stränden und Badeseen aufzustellen. Denn wer im Sommer am Strand liegt, hat aus Angst vor Diebstahl häufig kein Mobiltelefon dabei. Wenn dann ein Notfall eintritt und schnell Hilfe gerufen werden muss, kann die Notrufsäule zum Lebensretter werden. „Die Bedienung der modernen Notrufsäulen ist einfach gehalten“ erläutert Stephan Reil, stellv. Werkleiter des Tourismus-Service. In einem Notfall kann per Knopfdruck die Rettungsleitstelle 112 kontaktiert werden. Dabei wird der Standort automatisch per GPS übermittelt. Die Kommunikation erfolgt über einen integrierten Lautsprecher und ein Mikrofon und die Funkanbindung ist über das LTE-Netz garantiert. Auch sendet die Säule beim Absetzen eines Notrufs ein gut sichtbares Leuchtsignal aus. Dies hilft den alarmierten Rettungskräften, schnell zum Notfallort zu finden. Betrieben werden die Säulen mit Solarenergie, daher kann auf Erdkabel verzichtet werden.

Über die Björn Steiger Stiftung

Die Björn Steiger Stiftung wurde aus einem traurigen Anlass gegründet.

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der damals achtjährige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger gründeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die Einführung der bundesweit einheitlichen und kostenfreien Notrufnummern 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die Einführung des Sprechfunks im Krankenwagen und der Aufbau der Luftrettung. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem Kampf gegen den Herztod, der Breitenausbildung in Wiederbelebung, der Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Notfall und dem Frühgeborenen- Transport.

Alle Infos zur Stiftung gibt es hier: www.steiger-stiftung.de

Weitere Informationen zum Thema Badesicherheit in Neustadt – Pelzerhaken – Rettin erteilt Stephan Reil vom Tourismus-Service Neustadt-Pelzerhaken-Rettin unter 04561/ 619 502 oder sreil@stadt-neustadt.de
Kontakt: Tourismus-Service Neustadt-Pelzerhaken-Rettin, Dünenweg 7, 23730 Neustadt in Holstein 04561/ 619 502 und sreil@stadt-neustadt.de, www.stadt-neustadt.de

Autor/in: Andrea Brunhöber