Informationen zur Coronavirus-Pandemie

Hilfsnavigation
Volltextsuche
 
Blick vom Strandbereich aus in Richtung Hafeneinfahrt mit Düne im Vordergrund
Seiteninhalt

Sonderausstellung im zeiTTor: "Fischerei in Neustadt in Holstein"

Es gibt 27 Neustadts in Deutschland, aber nur eines liegt am Meer, nämlich Neustadt in Holstein. Deshalb prägten und prägen von allen Neustadts auch nur in unserem die Fischer das Stadtbild.

Thomas Schwarz und Norbert Kahl haben sich der Geschichte dieser langen Tradition intensiv gewidmet. Herausgekommen ist eine Sonderausstellung, wie sie für die Stadt Neustadt in Holstein bisher einmalig ist. Die beiden Kuratoren haben unzählige Fotos und Informationen zusammengetragen, die die Fischerei in Neustadt in Holstein bestens illustrieren.

Die Voraussetzung für die erfolgreiche Geschichte der hiesigen Fischerei ist Neustadts Lage am Wasser. Die guten natürlichen Hafenbedingungen waren ein wichtiger Faktor für die Ortswahl der Stadtgründung an dieser Stelle. Nicht zuletzt deshalb besteht hier das ehrwürdige Fischeramt von vor 1474, das als älteste Fischerinnung Deutschlands bekannt ist.

„Es ist gut, dass an diese für unsere Stadt typische Tradition erinnert wird,“ betont Bürgermeister Mirko Spieckermann. Auch Museumsleiter Dr. Frank Wilschewski freut sich, dass sich mit Thomas Schwarz als faktischem Bildarchivar der Stadt und Norbert Kahl als bester Kenner der jüngeren Stadtgeschichte sowie Vorstandsmitglied des Fördervereins ein Team gebildet hat, das professionell die Neustädter Geschichte lebendig macht. Monika Bremer aus dem Vorstand des Museumsfördervereins würdigt vor allem das Engagement der beiden Kuratoren, die die gesamte Ausstellungsarbeit ehrenamtlich geleistet haben.

Die Ausstellung lädt vom 16. Juni bis zum 8. August 2021 im zeiTTor - Museum der Stadt Neustadt in Holstein während der Öffnungszeiten

  • dienstags bis samstags, 10.30 bis 17.00 Uhr und
  • sonn- und feiertags, 14.00 bis 17.00 Uhr

zu einem Besuch ein. Weitere Termine sind nach Absprache möglich.

Autor/in: Sven Westen, 16.06.2021 
Quelle: Dr. Frank Wilschewski