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Neustädter Seglerhafen mit Blick auf die Stadtkirche
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Neustädter Kulturmatinee präsentiert die Krimi-Lesung »Morde an Nord- und Ostsee«

Sie sind schon einmal auf der Ostsee auf einer Luftmatratze eingeschlafen? Dann hören Sie gut zu, was Ihnen der Krimiautor Dr. Jürgen Ehlers am kommenden Sonntag, den 10. Februar um 11 Uhr im Theatersaal an der Jacob-Lienau-Schule, Schulstraße 2, zu erzählen hat.

Er weiß dabei nicht nur hierüber, sondern auch von anderen Gefahren und kriminellen Aktivitäten zu berichten, die sich an den Nord- und Ostseeküsten der Republik zugetragen haben oder so zugetragen haben könnten.

Sie sind Krimifreund? Dann würden wir uns freuen, Sie am Sonntag bei uns begrüßen zu dürfen. Der Eintritt ist frei!

Informationen zur Neustädter Kulturmatinee

Hier finden Sie weitere Informationen:

Die Küsten von Nord- und Ostsee bieten nicht nur Ruhe und Erholung, sondern laden auch ein zu kriminellen Aktivitäten - in der Fantasie der Krimiautoren ebenso wie im wirklichen Leben. Im Sommer 1933 traf zum Beispiel Julius Adolf Petersen, der „Lord von Barmbek“, in Travemünde den flüchtigen Mörder Ernst Hannack. Eine Zusammenarbeit erschien beiden sinnvoll; zwei Monate später waren beide tot.

Auch heute lauern die Gefahren überall. Wenn man sich auf einer Luftmatratze auf der Ostsee treiben lässt, wie Uwe Bartels, dann sollte man zumindest nicht einschlafen. Wer auf Norderney in der Ruhezone des Nationalparks Enten schießen will, der riskiert Kopf und Kragen. Und wenn sich jemand bei seinen Mitmenschen so unbeliebt macht, wie der Lehrer Krause aus Bochum, dann kann es leicht passieren, dass in der Föhrer Weinstube auch in der Hochsaison überraschend ein Zimmer frei wird.

Jürgen Ehlers ist nicht nur Krimiautor, sondern auch Geowissenschaftler. Er hat sich mit den Küsten Veränderungen an Nord- und Ostsee befasst. Für einen seiner Kurzkrimis wurde er mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet. Sein Spezialgebiet sind historische Kriminalromane und Thriller.

Quelle: Dr. Jürgen Ehlers
Autor/in: Sven Westen, 05.02.2019 
Quelle: KulturService