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Herbsttag am Neustädter Badestrand mit Blick auf leicht welliges Wasser. Vom linken Rand erstreckt sich von links nach rechts ein Steg aus großen Steinen. Auf und neben diesen sind Vögel zu erkennen. Im Vordergrund sind ein Zaun und herbstlich gefärbte Sträucher zu sehen.
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Theater in der Stadt präsentiert: »Nathan der Weise« mit Fernsehstar Peter Kremer

Am kommenden Freitag, den 16. November wird es poetisch im Theatersaal an der Jacob-Lienau-Schule, Schulstraße 2. Dann wird dort um 20 Uhr das Schauspiel „Nathan der Weise“ nach dem bekannten Klassiker von Gotthold Ephraim Lessing aufgeführt. Unsere Gäste erwartet

  • der bekannte Theater- und Fernsehstar Peter Kremer („Siska“, RTL) in der Hauptrolle,
  • die Veranschaulichung des Konfliktes, in dem die drei Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam zueinander stehen und
  • eine 10 bis 15 minütige Einführung in das Stück und das Bühnenbild durch das Ensemblemitglied Georg Luibl (19:30 Uhr im Theatersaal).

Wir haben Ihr Interesse geweckt? Dann sichern Sie sich noch heute mit nur einem Mausklick (Onlineticketshop), dem Griff zum Telefon (04561 619-321) oder in einer unserer Vorverkaufsstellen (siehe unten) Ihre „Fahrkarte“ zu ein paar schönen Stunden mit uns. Wir freuen uns auf Sie!

Für Kurzentschlossene ist die Abendkasse (Telefon 04561 40718-17) am Veranstaltungsabend ab 19 Uhr geöffnet. Die Eintrittspreise liegen zwischen 23 und 29 Euro, es gelten die Abonnements grün.

Inhalt

Das Stück der Stunde, wenn man die nach wie vor ungelösten religiösen Konflikte unserer Zeit sieht. Mit großer Weitsicht beschreibt Lessing nicht nur den sinnlosen Alleinvertretungsanspruch der drei monotheistischen Weltreligionen Christentum, Judentum und Islam, er bietet auch eine kluge, immer gültige Lösung an. Die Handlung spielt nicht zufällig im Jerusalem der Zeit des dritten Kreuzzuges. An jenem heiligen Ort also, den schon damals jede der Religionen für sich reklamierte.

Sultan Saladin wendet sich wegen eines Darlehens an den wohlhabenden und edelmütigen jüdischen Kaufmann Nathan. Im Gespräch stellt er Nathan die Frage, welche der drei Religionen dieser für die Wahre halte. Nathan antwortet mit einem Märchen, der berühmten Ringparabel. Darin geht es um eine alte Tradition in einer Familie, nach der der Vater einen kostbaren, mit besonderer Kraft ausgestatteten Ring jeweils seinem liebsten Sohn zu vererben hat. Nun tritt der Fall ein, dass ein Vater seine drei Söhne alle gleich liebt. Er lässt zwei perfekte Kopien des Ringes anfertigen, und so erbt jeder Sohn einen Ring. Die Söhne streiten sich, wer nun den echten Ring habe. Ein Richter trägt jedem von ihnen auf, so zu leben und zu handeln, als wäre sein Ring der Echte und erst nach langer Zeit wiederzukommen …

Dies ist der bis heute gültige Kern von Lessings Botschaft: Eine Religion muss ihre Werte hier und heute leben. Nur im humanen Handeln, in der gelebten sozialen Praxis erweist sich ihr Bestand. Im Stück ist Saladin so beeindruckt, dass er, der muslimische Herrscher, dem Juden Nathan die Freundschaft anbietet.

Quelle: a.gon Theater GmbH

Vorverkaufsstellen

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Autor/in: Sven Westen, 12.11.2018 
Quelle: KulturService