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Panoramablick von der Wasserseite aus gesehen auf das Neustädter Strandbad mit grünenden Bäumen im Hintergrund an einem warmen, sonnigen Frühlingstag
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Theater in der Stadt fährt zu "Der Barbier von Sevilla" nach Lübeck

„Theater in der Stadt“ lädtalle theaterbegeisterten Bürgerinnen und Bürger zu einer Fahrt zur komischen Oper „Der Barbier von Sevilla“ von Gioacchino Rossini ins Theater Lübeck ein.

Wer am Sonnabend, den 26. Mai 2018 mit dem Bus um 18.15 Uhr vom Klosterhof mitfahren möchte, sollte sich bis spätesten 26. April 2018 im KulturService des Neustädter Rathauses, Zimmer 10, oder telefonisch unter der Nummer 04561 619-321 melden. Der Eintrittspreis beträgt einschließlich der Busfahrt 49,50 €.

Für Interessierte aus Kellenhusen, Cismar und Grömitz nimmt Gutta Nehring-Ansohn unter der Telefonnummer 04562 22820 Kartenbestellungen entgegen.

Über den Inhalt

Ein unbekannter Verehrer macht Rosina den Hof. Ihr habgieriger Vormund Don Bartolo sieht das mit Ärger, denn er hat selbst die Absicht, Rosina zu heiraten und ihr Vermögen zu kassieren. Obendrein scheint er Rosina auch noch zu gefallen. Bartolo beschließt, Rosina unverzüglich zu heiraten. Dabei hat er aber die Rechnung ohne den durchtriebenen Figaro gemacht. Gegen klingende Münze ist der stadtbekannte Barbier zu allem bereit, und Rosinas zahlungskräftiger Verehrer löst bei ihm ein wahres Feuerwerk an Geistesblitzen aus.

Pressestimmen

Die Ultimo Lübeck lobt die gelungende Inszensierung der Lübecker Aufführung:

»Während Rossinis Komische Oper mit der Uraufführung 1816 eine Pleite erlebte, wurde die Premiere im Großen Haus zum wahren Erfolg. [...] Pier Francescos Maestrini Inszenierung und Joshua Helds Comicfilme, die im Hintergrund passend zu den Szenen laufen, überzeugen durch viel Ideenreichtum und Witz. [...] Alles in allem ein sehr vergnüglicher Abend, tolle Sänger um höchst putzige Kostüme!«

Die Lübecker Nachrichten widerum heben die Leistungen der beteiligten Künstlerinnen und Künstler hervor:

»Ein Spektakel war es, ein witziges obendrein. [...] Insgesamt ein witziger Einstieg in Rossinis berühmteste Oper, schwungvoll und intelligent gemacht. [...] Allen voran wieder Wioletta Hebrowska, die nicht nur ihre halsbrecherischen Koloraturen mit glänzender Geschicklichkeit sang. Schauspielerisch machte sie aus dem Dummchen Rosina eine durchaus selbstbewusste junge Frau, die ihrem Vormund, dem alsters- und geldgeilen Doktor Bartolo, mit Wonne in die Parade fährt. Wieder eine großartige Leistung der jungen Mezzosopranistin. Gerard Quinn als Figaro setzt all seine Routine in dieser Rolle ein. Er spielt den listenreichen Barbier mit so vielen Facetten, wie sein Kostüm erlaubt, gesanglich ist der Schotte seit vielen Jahren eine Bank. Als Gast gab Eugenio Leggiadri-Gallani einen herrlich knorrigen und grantelnden Bartolo, mit profundem Bass und Spaß am Spiel. [...] Taras Konoshchenko als Intrigant Basilio spielte den leicht tumben Bösewicht mit Hingabe und stimmlicher Größe. In den Nebenrollen bewährten sich Andrea Stadel als Hausmädchen Marzelline und Tomasz Mysliwiec als Diener und Offizier.«

Autor/in: Gabriele Nellies, 04.04.2018