Diese Internetseite verwendet Cookies, um das Sammeln und Analysieren statistischer Daten in anonymisierter Form zu ermöglichen. Durch ihre weitere Nutzung stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen erhalten Sie in der Datenschutzerklärung.
Hilfsnavigation
 
Sandwanderweg mit Strand und Promenade von Pelzerhaken in Sichtweite inmitten einer umrahmt einer grünen Wiese mit Wald auf der einen und der blauen Ostsee auf der anderen Seite
Seiteninhalt

Ausschreibung der Stelle Bürgermeister/in für die Stadtverwaltung Neustadt in Holstein zum 1.10.2012

Bei der Stadt Neustadt in Holstein ist zum 1. Oktober 2012 die Stelle

der Bürgermeisterin/des Bürgermeisters

wegen Ablaufs der Amtszeit des Stelleninhabers neu zu besetzen.

Wissenswertes über die Stadt Neustadt in Holstein

Die Stadt Neustadt in Holstein mit ihren Ortsteilen Pelzerhaken und Rettin (rund 16.200 Einwohner) ist Europastadt und anerkanntes Ostseebad. Sie ist mit zwei direkten Autobahnanschlüssen verkehrsgünstig an der „Vogelfluglinie“ gelegen. Am Ort befinden sich alle weiterführenden Schulen, Kindergärten und Krankenhäuser. Zur Stadt Neustadt in Holstein gehören zwei wirtschaftliche Unternehmen, die als Eigenbetriebe geführt werden (Tourismus-Service und Stadtwerke mit Hafen).

Direktwahl

Die Bürgermeisterin oder der Bürgermeister wird direkt von den Bürgerinnen und Bürgern aufgrund von Fraktions- oder Einzelvorschlägen gewählt. Die Wahl wird am 6. Mai 2012 erfolgen. Eine möglicherweise erforderliche Stichwahl ist für den 20.5.2012 vorgesehen.

Ihre Aufgabe

Die Bürgermeisterin oder der Bürgermeister leitet die Verwaltung in eigener Zuständigkeit nach den Zielen und Grundsätzen der Stadtverordnetenversammlung und im Rahmen der von ihr bereitgestellten Mittel.

Ihr Profil

Gesucht wird eine dynamische, zielstrebige, verantwortungsbewusste, einsatz- und entscheidungsfreudige sowie durchsetzungsfähige Persönlichkeit, die mit Umsicht, Tatkraft, Verhandlungsgeschick und Organisationstalent in der Lage ist, in Zusammenarbeit mit der Stadtverordnetenversammlung die Entwicklung der Stadt Neustadt in Holstein zu fördern und die Verwaltung bürgernah, leistungsorientiert und wirtschaftlich zu führen. Es wird erwartet, dass die gewählte Bewerberin oder der gewählte Bewerber ihren oder seinen Wohnsitz in der Stadt Neustadt in Holstein nimmt.

Beamtenverhältnis

Die Ernennung erfolgt zur Beamtin oder zum Beamten auf Zeit für die Dauer von sechs Jahren. Die Dienstbezüge richten sich nach der Kommunalbesoldungsverordnung für Schleswig-Holstein (Besoldungsgruppe A 16/B 2). Daneben wird eine Aufwandsentschädigung in Höhe des zulässigen Höchstsatzes gezahlt.

Wahlrechtliche Vorschriften

Nach den wahlrechtlichen Vorschriften können Wahlvorschläge einreichen:

  1. Jede Fraktion der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Neustadt in Holstein (Fraktionsvorschlag); mehrere Fraktionen können gemeinsam einen Wahlvorschlag einreichen (gemeinsamer Fraktionsvorschlag),
  2. jede Bewerberin und jeder Bewerber für sich selbst; für eine Bewerbung unabhängig von Fraktionsvorschlägen (Einzelvorschlag) sind 135 Unterschriften von Wahlberechtigten beizubringen.

Über die Einzelheiten der wahlrechtlichen Vorschriften informiert eine amtliche Bekanntmachung der Stadt Neustadt in Holstein. Abdrucke dieser Bekanntmachung sowie die Formblätter für das Wahlverfahren sind beim Wahlleiter der Stadt Neustadt in Holstein erhältlich.

Spätester Termin für die Einreichung des Wahlvorschlages ist der 19. März 2012, 18.00 Uhr. Wer einer oder mehreren Fraktionen Einsicht in die Bewerbungsunterlagen geben und einen Vorschlag durch eine Fraktion ermöglichen möchte, sollte die Bewerbung bereits bis zum 20. Februar 2012 einreichen (keine Ausschlussfrist).

Die Stadtverordnetenversammlung

Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Neustadt in Holstein setzt sich wie folgt zusammen:

  • CDU 9 Sitze,
  • BGN 8 Sitze,
  • SPD 7 Sitze,
  • FDP 3 Sitze.

Bewerbungen

Bewerbungen beziehungsweise Wahlvorschläge sind unter der Angabe des Stichwortes „Wahl der Bürgermeisterin/des Bürgermeisters“ zu richten an den Wahlleiter der Stadt Neustadt in Holstein, Am Markt 1, 23730 Neustadt in Holstein. Persönliche Wahlvorschläge von Bewerberinnen und Bewerbern sind mit mindestens 135 Unterstützungsunterschriften von in Neustadt in Holstein Wahlberechtigten einzureichen.

Neustadt in Holstein, den 24.10.2011

Stadt Neustadt in Holstein

Der Bürgermeister
Henning Reimann

Weitere Hinweise

§ 47 Gemeinde- und Kreiswahlgesetz - Wahlsystem

  1. Die Wahl wird nach den Grundsätzen der Mehrheitswahl durchgeführt. Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen erhalten hat. Erhält keine Bewerberin und kein Bewerber diese Mehrheit, so findet binnen 28 Tagen eine Stichwahl unter den zwei Bewerberinnen oder Bewerbern statt, welche bei der ersten Wahl die höchsten Stimmenzahlen erhalten haben. Bei Stimmengleichheit entscheidet das von der Gemeindewahlleiterin oder dem Gemeindewahlleiter zu ziehende Los darüber, wer in die Stichwahl kommt. Bei der Stichwahl ist gewählt, wer die meisten gültigen Stimmen erhalten hat; bei gleicher Stimmenzahl entscheidet das von der Gemeindewahlleiterin oder dem Gemeindewahlleiter zu ziehende Los.
  2. Jede Wählerin und jeder Wähler hat eine Stimme.

§ 57 Gemeindeordnung für Schleswig-Holstein - Wahlgrundsätze, Amtszeit (Wählbarkeitsvoraussetzungen)

  1. Die Bürgermeisterin oder der Bürgermeister wird von den Bürgerinnen und Bürgern in allgemeiner, unmittelbarer, freier; gleicher und geheimer Wahl und nach den Grundsätzen der Mehrheitswahl gewählt.
  2. Die Wahl erfolgt durch die Gemeindevertretung, wenn
    1. zur Wahl keine Bewerberin oder kein Bewerber zugelassen wird oder
    2. die einzige zugelassene Bewerberin oder der einzige zugelassene Bewerber bei der Wahl nicht die erforderliche Mehrheit erhält.
  3. Wählbar zur Bürgermeisterin oder zum Bürgermeister ist, wer
    1. die Wählbarkeit zum Deutschen Bundestag besitzt; wählbar ist auch, wer die Staatsangehörigkeit eines übrigen Mitgliedstaates der Europäischen Union besitzt,
    2. am Wahltag das 27. Lebensjahr vollendet hat und im Falle der Erstwahl das 60. Lebensjahr nicht vollendet hat.
25.10.2011