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Zeichnung mit fünf Strichmäänchen. Diese sitzen um einen runden Tisch. Die Leitung hat ein Strichm&amul;nnchen in der Mitte, welches eine Brille auf der Nase und einen Laptop vor sich stehen hat. Die anderen Strichmännchen haben lediglich ein Stück Papier und einen Stift vor sich liegen oder in Benutzung.
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Auszug - Ersatzneubau Amt 2 hier: Variantenvergleich und Standortentscheidung  

öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Bau- und Planungsausschusses
TOP: Ö 11
Gremium: Bau- und Planungsausschuss Beschlussart: geändert beschlossen
Datum: Do, 03.11.2016 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:30 - 23:20 Anlass: Sitzung
Raum: Neuer Sitzungssaal des Rathauses
Ort: Am Markt 1, 23730 Neustadt in Holstein
VO/1634/16 Ersatzneubau Amt 2
hier: Variantenvergleich und Standortentscheidung
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Vorlage öffentlich
Federführend:3 Bauamt Beteiligt:0 Bürgermeister
Bearbeiter/-in: Weise, Antje  2 Amt für gesellschaftliche Angelegenheiten
   1 Amt für Finanzen und Allgemeine Verwaltung
   4 Stadtwerke Neustadt in Holstein

Frau Weise verweist auf die sehr umfangreiche Vorlage und erläutert die beiden Standortvarianten anhand einer Präsentation. Dabei listet sie zunächst die Mindestziele und anschließend die Wunschziele auf. Sie erläutert Variante 1 (Neubau des Amtes 2 am bisherigen Standort) anhand der Grundrisse und eines Schnittes. Hier können gut 1.000 qm Nutzfläche entstehen.

Anschließend erläutert sie die Variante 2 (Neubau auf dem Klosterhof) anhand eines Lageplanes und weiterer Zeichnungen, bei denen es sich allerdings lediglich um Prinzip Skizzen handelt, mit denen die Erfüllung des Raumprogramms nachgewiesen werden soll. Da an diesem Standort (Klosterhof) 2095 qm Nutzfläche entstehen können, sind hier auch die Unterbringung des Bauamtes und des Servicecenters für die Stadtwerke möglich.

 

Herr Weber weist darauf hin, dass die umfangreiche Vorlage zwar den Ausschussmitgliedern vorgelegen hat, dass die Fraktionen sich jedoch noch nicht damit befassen konnten. Daher habe er Bedenken, dass heute über den Standort abgestimmt werden könne; es seien noch detaillierte Informationen erforderlich.

 

Frau Weise vergleicht anhand  einer Tabelle die Kosten für die beiden Varianten. Dabei geht sie auch auf den Einsatz von Städtebaufördermitteln und die Kosten und Finanzierungsmöglichkeiten der Stellplätze ein.

 

Frau Dr. Batscheider ergänzt, dass bei der Variante 1 (Neubau am bisherigen Standort) keine Reserven für neue (Pflicht-) Aufgaben möglich sind. Da die Ansprüche an Arbeitsplätze immer mehr steigen, sei der Neubau auf dem Klosterhof die zukunftsfähigere Variante.

 

Herr Kasten lobt die sehr aussagekräftige Variantenuntersuchung mit Gegenüberstellung der Kosten. Fragen zu Planungsdetails werden von Frau Weise beantwortet.

 

Herr Vowe schlägt vor, in die Wunschliste aufzunehmen, dass in das neue Gebäude auch ein öffentliches WC eingeplant wird.

 

Herr Holtfester weist darauf hin, dass im Kostenvergleich 135.000 € Verkaufserlös für die Veräußerung des Bauamtsgrundstückes enthalten sind. Man möge daran denken, dass diese Fläche möglicherweise als Erweiterung für den Schulstandort benötigt wird.

 

Herr Reichert bittet, in die Wunschliste aufzunehmen, dass auf dem Dach eine Solaranlage installiert wird.

Herr Esser ergänzt, dass bei dieser Größe der Dachfläche in Baden-Württemberg ein Nullenergiehaus entstehen könne.

 

Herr Heckel weist darauf hin, dass bei einer evtl. Festvermietung der Stellplätze diese den Besuchern der Innenstadt (Käufer) nicht zur Verfügung stehen. Außerdem weist er darauf hin, dass es bei der Errichtung einer Tiefgarage zu Verzögerungen durch archäologische Bodenfunde kommen könne.

 

Herr Weber erklärt, dass es außer den beiden vorgestellten Varianten weitere Optionen gebe, z.B. könnten Kaufverhandlungen mit den nördlichen Nachbarn in der Rosenstraße aufgenommen werden.

 

Herr Dr. Dalke fragt, ob die Nähe zum Rathaus heute noch wichtig sei. Durch die heutigen technischen Möglichkeiten und z.B. Heimarbeit kämen auch andere Standorte in Frage.

 

Frau Dr. Batscheider antwortet, dass es im Interesse der Bürgerfreundlichkeit erforderlich sei, die Serviceeinheiten an einem Standort gebündelt anzusiedeln.

 

Herr Dr. Böckenhauer erklärt, dass dieses schwierige Thema aufgrund der vielfältigen zu bedenkenden Aspekte zunächst in den Fraktionen besprochen werden und anschließend im Bauausschuss ausführlich beraten werden müsse.

 

Herr Weber stellt folgende Formulierung zur Abstimmung:

 

 

 

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Beschluss:  

1. Für den Ersatzneubau des Amtes 2 soll gem. Variante 2 der Standort auf dem sog. Sandparkplatz am Klosterhof gewählt und weitergeplant werden. In das Raumprogramm ist wie dargestellt das ganze Amt 3, das Kundencenter der Stadtwerke sowie möglichst alle bürgernahen Dienstleistungen des Rathauses aufzunehmen.

Die Maßnahme ist aus Städtebaufördermitteln zu finanzieren.

 

2. Für die ca. 28 überbauten öffentlichen Stellplätze soll als Ersatz eine Tiefgarage auf gleichem Grundstück gebaut werden. Über die Bauherrenschaft und das Finanzierungsmodell ist mit gesonderter Vorlage zu entscheiden.

 

3. Über die Verwendung der freiwerdenden Grundstücke in der Rosenstraße und der Kirchhofsallee ist später mit gesonderter Vorlage zu entscheiden.

 

Die Fraktionen werden gebeten, zeitnah über die Vorlage zu beraten, sodass in der nächsten Sitzung des Ausschusses eine Empfehlung ausgesprochen werden kann.

 

 

 

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Abstimmungsergebnis:

einstimmig

Ja-Stimmen: 9Nein-Stimmen: 0Enthaltung: 0

 

 

 

 

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