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Zeichnung mit fünf Strichmäänchen. Diese sitzen um einen runden Tisch. Die Leitung hat ein Strichm&amul;nnchen in der Mitte, welches eine Brille auf der Nase und einen Laptop vor sich stehen hat. Die anderen Strichmännchen haben lediglich ein Stück Papier und einen Stift vor sich liegen oder in Benutzung.
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Auszug - Bericht der Verwaltung  

öffentliche Sitzung des Ortsbeirates Pelzerhaken
TOP: Ö 4
Gremium: Ortsbeirat Pelzerhaken Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 01.11.2016 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:30 - 22:05 Anlass: Sitzung
Raum: Haus des Gastes
Ort: Dünenweg 7, 23730 Neustadt in Holstein - Pelzerhaken

 

Zu Beginn der Ausführungen beantwortet Herr Reil vom Tourismusservice als erster die

vom Ortsbeirat an die Verwaltung gestellten Fragen:

 

Strandsäuberung bis Eschenweg

 

Herr Reil berichtet, dass lt. den zuständigen Bauhofmitarbeitern ein Befahren der Fläche,

ca. 10 m vor dem Badesteg und danach bis zum Eschenweg, nur schwer bis gar nicht möglich

sei, da sich in dem Bereich zu viel loser und weicher Sand befinde. Hier bestehe die Gefahr,

dass der Schlepper oder der Radlader kippen könnte.

Um das Material zu schonen und den Fahrern keine Gefahr auszusetzen, werde in dem Be-

reich weitgehend auf eine Reinigung verzichtet.

 

 

 

 

Seegrasentsorgung

 

Herr Reil teilt mit, dass das aufgeschwemmte Seegras auf der Deponie am Lieschenrader Weg

entsorgt werde. Das restliche Sickerwasser fließt in einen vorgesehenen Schacht. Im Winter

wird der restliche Algenanteil und die Steine vom Sand getrennt, dies passiert  durch mehr-

maliges Sieben des Sandes. Der „Restmüll“ bestehend aus Steinen und Seegras werde über

eine Fachfirma entsorgt. Bis zum 30.09. eines jeden Jahres dürfen Fahrzeuge des Tourismus-

Service an den Strand, danach nicht mehr, oder in ganz begründeten Ausnahmefällen.

 

Verlängerung der Badezone Seebrücke Pelzerhaken Richtung Eschenweg

 

Lt. Herrn Reil wurde die Badezone in diesem Jahr soweit wie möglich in Richtung Westen

(lt. Bojenplan vom Wasser- und Schifffahrtsamt) gezogen. Seiner Meinung und auch nach

Meinung anderer Strandnutzer, die dicht vor Ort arbeiten, traten in dieser Saison kaum

störende Geräusche von ankernden Bootsliegern vor dem Eschenweg bis Anfang Badezone

auf. Dies ganz im Gegensatz zur Saison 2015.

 

Herr Reckwell (Ortsbeiratsmitglied und Anlieger vom Am Hohen Ufer) ist jedoch anderer

Meinung; er berichtet, dass es sehr wohl auch in diesem Jahr lärmende Geräusche

von ankernden Schiffen gegeben habe. Um diese zu vertreiben würde er die Badezone gerne

weiter Richtung Eschenweg ziehen lassen. Außerdem baden Kinder an diesem Strandab-

schnitt gerne.

 

Herr Stadtverordneter Holtfester entgegnet, dass eine Betonnungslinie nicht einfach verzogen

werden kann. Diese Zonen sind genau kartiert und die Kommunen hätten sich daran zu halten.

Auch eine Erweiterung der Badezone würde seiner Meinung nach keinen Erfolg haben.

 

Herr Raloff vom Amt für gesellschaftliche Angelegenheiten ist ebenfalls der Meinung, dass hier

keine Verlängerung möglich ist. Schon gar nicht als Mittel zum Zweck. Sollten sich Anlieger be-

lästigt fühlen, bleibt Ihnen nur, die Wasserschutzpolizei anzurufen.

 

Weiterhin teilt Herr Reil folgendes mit:

 

- Die Umgestaltung des westlichen Kurparks ist erfolgt.

  - Die Boulebahn wird hier gut angenommen.

  - Die Zuwegung zur Promenade ist sehr gut frequentiert.

 

- Die Aufstellung der Relaxliegen und Wipptiere am Seebrückenvorplatz ist erfolgt.

  Die Veranstaltungsfläche sollte keine weiteren Bänke erhalten.

 

- Hochwasserschot an der DLRG-Station Pelzerhaken wurde zur Probe installiert.

 

- Die Promenadenaufwertung ist abgeschlossen.

 

- Strandreinigung 

  - Der neue Schlepper mit Anhänger hat sich in seiner ersten Saison zur Strandreinigung

    sehr gut bewährt.

 

- Verlängerung Dünensteg „Am hohen Ufer“

  - Vor Ort-Termin mit der Unteren Naturschutzbehörde und Herrn Mittmann ist erfolgt.

  - Die UNB fordert ein FFH-Verträglichkeitsgutachten sowie die Prüfung von alternativem

    Barrierefreien Strandzugang.

  - Der Tourismusservice Neustadt stellt die Planungskosten im Wirtschaftsplan 2017 ein.

 

 

 

 

Nach den Ausführungen von Herrn Reil berichtet anschließend Herr Raloff vom Amt für gesellschaftliche Angelegenheiten, dass auf Wunsch des Ortsbeirates auch dieses Jahr in mehreren Straßen mobile Geschwindigkeitsanzeiger aufgestellt und ausgewertet wurden. Die Ergebnisse

2015 und 2016 fasst Herr Raloff anhand einer Übersicht kurz zusammen.

 

Bei der Beurteilung der Daten ist zu berücksichtigen, dass die Durchschnittsgeschwindigkeit

(Vd) für sich genommen nur eine begrenzte Aussagekraft hat. Im Allgemeinen wird auch die

V85 zur Analyse herangezogen. V85 bedeutet, dass 85 % der Verkehrsteilnehmer dieses Geschwindigkeit nicht überschreiten.

 

Wie bereits in 2015 hat sich auch bei den diesjährigen Messungen bestätigt, dass in der

Pelzerhakener Straße und dem Mastkobener Weg die zulässige Höchstgeschwindigkeit von

30 km/h nicht eingehalten wird. Im Mastkobener Weg wurde am Ortseingang eine V85 von

53 km/h ermittelt. Etwa auf der Hälfte des Mastkobener Weges aus dem Ort heraus ist der

Verkehr mit einer V85 von 42 km/h deutlich langsamer unterwegs.

 

Der Verkehr in der Wiesenstraße fährt nach V85 mit 34 km/h. Vor den Frankschen Tannen

nimmt die Geschwindigkeit auf eine V85 von 38 km/h zu. Die zulässige Geschwindigkeit

von 30 km/h wird damit zwar nicht vollständig, zumindest jedoch durchschnittlich eingehalten.

 

Die Messungen veranschaulichen, dass die Fahrerinnen und Fahrer letztlich die Geschwindig-

keit einhalten, die sie nach den örtlichen Voraussetzungen für angemessen halten. Die

Wirkung von Verkehrszeichen allein ist leider begrenzt, auch wenn diese als Wiederholer auf

die Fahrbahn aufgebracht werden. Das wesentliche Kriterium ist vielmehr der Ausbauzustand

bzw. die bauliche Gestaltung der jeweiligen Straße.

 

Eine Nachfrage bei der örtlichen Polizei ergab, dass in Pelzerhaken fast ausschließlich Park-

schäden aufgenommen wurden. Überhöhte Geschwindigkeit war in keinem Fall Unfallursache.

 

Abschließend beantwortet Herr Slawski vom Bauamt die schriftlichen Anfragen des Orts-beirates zu den Punkten:

 

Bürgersteigsanierung westlicher Timpenbarg

 

Die Bürgersteigsanierung im westlichen Timpenbarg wurde vorerst verschoben, da die Mittel

in diesem Jahr vorwiegend in der Eutiner Straße eingesetzt wurden und andere Gehweg-

schäden vorrangig beseitigt werden mussten.

 

Gehweg parallel zum östlichen Timpenbarg

 

Der Fußweg im östlichen Timpenbarg wurde auch vorerst zurückgestellt, die vorstehenden

Kanaldeckel werden umgehend angeglichen.

 

Gehweg zwischen Strandallee und Eichenhain

 

Der Verbindungsweg Strandallee – Eichenhain erhält noch in diesem Winterhalbjahr eine

Deckschicht, vorher soll noch die Hecke zum Nachbargrundstück zurückgeschnitten werden.

 

Parkplätze in der Wiesenstraße

 

Die Kosten für die Parkplätze in der Wiesenstraße sind im Haushalt 2017 angemeldet.

 

 

 

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