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Zeichnung mit fünf Strichmäänchen. Diese sitzen um einen runden Tisch. Die Leitung hat ein Strichm&amul;nnchen in der Mitte, welches eine Brille auf der Nase und einen Laptop vor sich stehen hat. Die anderen Strichmännchen haben lediglich ein Stück Papier und einen Stift vor sich liegen oder in Benutzung.
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Auszug - Einwohnerfragestunde  

öffentliche/nichtöffentliche Sitzung der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Neustadt in Holstein
TOP: Ö 2
Gremium: Stadtverordnetenversammlung der Stadt Neustadt in Holstein Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 16.07.2015 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:30 - 20:10 Anlass: Sitzung
Raum: Mensa der Grundschule am Steinkamp
Ort:

Herr Knigge spricht sich als Interessenvertreter einer Gruppe von Saison-Dauercampern und Wassersportlern des Campingplatzes August Hein gegen die Sperrung eines Strandzuganges durch die Stadt aus. Er erklärt, dass er der Bürgermeisterin ein Schreiben mit Datum vom 27.05.2015 zugesandt habe. Hierin habe er mitgeteilt, dass der Strandzugang jahrzehntelang von den Dauercampern genutzt und in Eigeninitiative angelegt und erneuert worden ist. Nachdem dieser Strandzugang nun von der Stadt renaturiert und abgezäunt wurde, könne die Interessengemeinschaft den naheliegenden Strand und die dort angemieteten Bojenplätze nicht mehr wie gewohnt nutzen.

In einem Antwortschreiben der Stadt sei das Anliegen sehr unwirsch abgetan worden.

Herr Knigge fragt, ob die Verwaltung den Sachverhalt zuvor auch rechtlich geprüft habe.

 

Bürgermeisterin Dr. Batscheider antwortet, dass sie im Antwortschreiben die Rechtslage eindeutig dargestellt habe. Es sei hier ein illegaler Strandzugang durch das Entfernen des Bewuchses und Aufschütten von Aushubboden geschaffen worden. Dieser illegale Zustand wurde auf Hinweis eines Bürgers beseitigt, ein kurzer Abschnitt wurde eingezäunt und mit Strandhafer bepflanzt. Sie bittet um Verständnis, dass sie die geltenden Gesetze nicht brechen könne.

 

Herr Knigge stellt dar, dass es für die Interessengemeinschaft nun keinerlei Strandzugangsmöglichkeit mehr gebe. Es könne nicht auf umliegende Strandzugänge zurückgegriffen werden, da diese nicht zum gewünschten Ziel führen, ohne dass Hindernisse überwunden werden müssten. Zudem gebe es entlang der Promenade weitere „wilde Strandzugänge“.

 

Frau Dr. Batscheider betont nochmals, dass sie das Recht nicht brechen könne, auch wenn es weitere wilde Strandzugänge geben sollte. Sie offeriert der Interessengemeinschaft einen Ortstermin, um einen gemeinsamen Lösungsansatz zu finden.

 

Herr Knigge nimmt diesen dankend an.

 

Herr Sela bittet darum, der Niederschrift den geführten Schriftverkehr beizulegen.