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Zeichnung mit fünf Strichmäänchen. Diese sitzen um einen runden Tisch. Die Leitung hat ein Strichm&amul;nnchen in der Mitte, welches eine Brille auf der Nase und einen Laptop vor sich stehen hat. Die anderen Strichmännchen haben lediglich ein Stück Papier und einen Stift vor sich liegen oder in Benutzung.
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Auszug - Brandschutz Rathaus  

öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Bau- und Planungsausschusses
TOP: Ö 6
Gremium: Bau- und Planungsausschuss Beschlussart: geändert beschlossen
Datum: Do, 20.03.2014 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:30 - 22:30 Anlass: Sitzung
Raum: Mensa der Gemeinschaftsschule
Ort: Schulstraße 2, Neustadt in Holstein
VO/1122/14 Brandschutz Rathaus
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Vorlage öffentlich
Federführend:3 Bauamt Bearbeiter/-in: Weise, Antje

Bericht:

Bericht:

Frau Weise erinnert daran, dass im letzten Bau- und Planungsausschuss zwei Varianten für den 2. Flucht- und Rettungsweg vorgestellt wurden und dass der Ausschuss dem Vorschlag der Verwaltung gefolgt ist, die Innenvariante weiter zu verfolgen. Heute stehe die Entscheidung an, ob der Alte Sitzungssaal (das jetzige Trauzimmer) barrierefrei angebunden werden solle. Sie bittet Herrn Architekt Wegener, der die Innenverbindung weiter durchgearbeitet hat, seine Varianten vorzustellen.

 

Herr Wegener stellt sich und sein Büro kurz vor und erläutert anhand einer Präsentation die Varianten A (Innenverbindung ohne Anbau, nicht barrierefrei), B (mit Außentreppe, nicht barrierefrei) und C (Innenverbindung mit Anbau, barrierefrei), die mit der Vorlage versandt wurden. Zeitlich danach wurde durch Herrn Architekt Wegener ein genaues Höhennivellement durchgeführt. Demnach ist der Höhenunterschied zwischen Alt- und Neubau geringer als gem. der alten Baupläne erwartet. Dadurch kann die Variante A nun doch barrierefrei gestaltet werden, durch Einbau einer Rampe (6,5%). Die Mehrkosten für den Anbau entfallen. Anhand von Fotos und Fotomontagen erläutert Herr Wegener, dass es möglich ist, die nicht ausreichende Raumhöhe durch einen Dachaufsatz zu vergrößern. Die Variante A sei zu befürworten, da mit dieser die Barrierefreiheit (Rampe allerdings 6,5%, statt DIN-gerecht 6%) preisgünstig zu erreichen sei.

 

Frau Weise ergänzt, dass nach Aussage von Herrn Nellies das Kapazitätserfordernis für Lagerflächen (z.B. Stühle) nicht unterschätzt werden solle. Bei Variante A verbleibt nur ein kleiner Lagerraum. Die Variante A funktioniert nur dann, wenn der Flügel und die Podeste künftig nicht mehr im Rathaus lagern. Das bedeutet, dass die Veranstaltung „Kultur im Rathaus“ künftig nicht mehr im Rathaus stattfinden kann.

 

Die Frage nach der Höhe der Gesamtkosten kann weder von Frau Weise noch von Herrn Wegener beantwortet werden, was einige Ausschussmitglieder bemängeln. Frau Weise begründet dies damit, dass das Brandschutzkonzept noch nicht ganz fertig gestellt ist und die darin zu erwartenden Maßnahmen (Brandmeldeanlage, sonstige Technik und Folgekosten) finanziell noch nicht abgeschätzt werden könnten. Klar sei jedoch, dass die Variante A die preisgünstigste sei und die Variante mit der Außentreppe ca. 15.000 EUR teurer würde.

 

Heute stehe lediglich die Entscheidung an, ob das Trauzimmer barrierefrei erreichbar sein solle oder nicht. Die Verwaltung benötigt diese Entscheidung als Grundlage für die weitere Planung und Gesamtkostenermittlung.

 

Herr Weber lässt über folgende Formulierung abstimmen:

Die kostengünstigste Variante A mit barrierefreiem Zugang zum Trauzimmer soll weiter verfolgt werden. Die Kosten sollen im Hauptausschuss vorgestellt werden, dieser soll über die Bereitstellung der Haushaltsmittel entscheiden; der Bau- und Planungsausschuss soll über die Kosten informiert werden.

Beschluss:

Beschluss:

Die barrierefreie Erreichbarkeit des Alten Sitzungssaales wird insbesondere wegen seiner Funktion als Trauzimmer für zeitgemäß und deshalb notwendig erachtet. Die Mehrkosten werden auch wegen des im Rathaus benötigten Flächenzugewinnes für gerechtfertigt erachtet.

Die kostengünstigste Variante A, mit barrierefreiem Zugang zum Trauzimmer soll weiter verfolgt werden. Die Kosten sollen im Hauptausschuss vorgestellt werden, dieser soll über die Bereitstellung der Haushaltsmittel entscheiden; der Bau- und Planungsausschuss soll über die Kosten informiert werden.

Abstimmungsergebnis:

Abstimmungsergebnis:

Zustimmung: 8              Ablehnung: 0              Enthaltung: 1