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Blick über die Ostsee auf Neustadts Hafen und Altstadt
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"Menschenmeer" - Schülerinnen des Küstengymnasiums stellen im Leerstand aus

In Neustadt in Holstein wird zum ersten Mal Kunst im Rahmen einer Pop-Up-Gallery präsentiert. Die Idee dazu stammt von Marina Meißner, die Kunstlehrerin am städtischen Küstengymnasium ist.

„Jeder ist etwas Besonderes in dem Menschenmeer, in dem wir zu einem großen Ganzen werden.“, so lautet das Motto der Ausstellung, die die Kunst von neun Schülerinnen des Küstengymnasiums zeigt.

Das gemeinsame Thema der ausgestellten Werke ist mehrdimensional zu verstehen: Es symbolisiert sowohl die Nähe Neustadts zur Ostsee und damit das Leben an und mit dem Meer, sowie den Kontrast zwischen der Vielheit, Hektik, den Konflikten der Menschen und dem Meer als Ruhepol. Aber: die Künstlerinnen wollen noch nicht zu viel verraten, sie freuen sich vielmehr auf den direkten Kontakt und den Dialog mit den Besucherinnen und Besuchern.

Pop-Up-Gallery

Eine Pop-Up-Gallery taucht an einem Ort plötzlich für einen begrenzten Zeitraum auf und verschwindet dann wieder. Dieses Konzept haben sich die Macher der "Menschenmeer“ zunutze gemacht: Vom 3. Juli bis zum 14. Juli zeigen die Künstlerinnen ihre Werke in einem leerstehenden Ladengeschäft in der Neustädter Innenstadt und treten damit in einen zeitlich begrenzten Dialog mit den Betrachtern.

Kunst im Leerstand

Die Idee, Kunst in einem Leerstand zu präsentieren, ist von zwei Seiten zu betrachten: Die Kunst wird an einem ungewöhnlichen Ort präsentiert und idealerweise wird das Ladengeschäft durch die Aktion vermietet. In diesem Fall stellt Inhaber Klaus Pietsch den Künstlerinnen sein Ladenlokal in der Hochtorstraße 9 für dieses Projekt als Plattform zur Verfügung.

16.06.2017 
Quelle: Küstengymnasium Neustadt